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Crossrates
Crossrates sind jene Währungen, bei denen der US-Dollar nicht involviert ist. Dies wäre z. B. bei dem Währungspaar GBP/JPY. Sie können das Währungspaar direkt so kaufen, also Pfund in Yen tauschen. Der Nachteil bei Crossrates ist aber, dass kaum Liquidität im Markt ist und der Spread dadurch recht hoch.
Es gibt aber einen leichten Weg, dies zu umgehen, und zwar über den US-Dollar. Hierbei würden wir die Währungen jeweils gegen den US-Dollar handeln. Die US-Dollar-Geschäfte würden sich hierbei aufheben. Am Ende bleiben dann nur noch das Britische Pfund und der Japanische Yen übrig. Trotz zweimal gezahlten Spreads, ist der erzielte Preis attraktiver. Zudem ist rund um die Uhr genügend Liquidität vorhanden.
Im Laufe der letzten Jahre sind aber auch hier die Spreads immer günstiger geworden. So haben sich viele Devisenpaare mit dem Euro als einem Teil des Währungspaares etabliert.
In der Regel werden alle Devisen gegen den US-Dollar verrechnet. Der Greenback dient hierbei quasi als offizielle Verrechnungswährung. Das hat folgenden Vorteil: Der Kurs zweier Nicht-Dollar- Währungen kann aus den jeweiligen Quotierungen zum US-Dollar exakt ermittelt werden und heißt Crossrate.
Auf diese Weise können fortlaufende Notierungen gewährleistet und auch illiquide Währungspaare problemlos gehandelt werden. Der Grad an Illiquidität spielt dabei keine Rolle, da gegenüber dem US-Dollar ständig ein Kurs gestellt wird.
Dabei werden die Quotierungen aus dem US-Dollar (USD) und den anderen großen Währungen wie Euro (EUR), Yen (JPY), Schweizer Franken (CHF) und Britisches Pfund (GBP) als Majors bezeichnet. Wobei die Majors in einer ständigen Wechselwirkung zueinander stehen. Massive Verkäufe bei EUR/JPY können über die Crossrate auch EUR/USD belasten.
Es wird zwar viel über den US-Dollar direkt gehandelt, aber , wie Sie sehen, gibt es hier auch Ausnahmen und der US-Dollar steht daher nicht bei jedem Anleger im Mittelpunkt.
Crossrate-Effekt
Wenn wir Crossrates handeln, kommen wir um den Crossrate-Effekt nicht herum. Lassen Sie mich Ihnen die Auswirkungen kurz schildern.
Wertet beispielsweise der Euro gegenüber dem Dollar auf, steigt also der Wechselkurs EUR/USD und der Kurs USD/JPY bliebe unverändert, steigt auch der Kurs des EUR/JPY.
Würde diese Bewegung nicht stattfinden, ergebe sich eine Arbitrage- Möglichkeit. Es würden sich kurzfristige Trades lohnen, um den Marktunterschied auszunutzen. Dies ist aber eher selten die Gelegenheit, da sich die Märkte rechtzeitig durch andere Käufer und Verkäufer ausgleichen.
>>> Erfahren Sie mehr über "Pip" (die letzte Nachkommastelle der Kursquotierung)
Die "Devisen Strategie"
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Noch vor wenigen Jahren war es nur großen Investmenthäusern und Banken erlaubt hier zu handeln. Aber durch das Internet und die rasante Entwicklung der Elektronik ist es endlich auch Privatanlegern möglich, an dem Markt mit den grandiosesten Gewinnchancen teilzunehmen.
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